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Mikrozirklation

Mikrozirkulation und Blutkreislauf

Allgemeine Fragen und Antworten aus der Bemer(R) Kundenbibliothek

  • Wie kann man das Wesen der physikalischen Gefässtherapie kurz erklären?

Antwort

Die BEMER-Therapie ist angezeigt lindernde Maßnahme für Beschwerden, die durch eine gestörte Mikrozirkulation infolge einer schwachen Vasomotorik hervorgerufen wurden, gleichzeitig damit auftreten oder Komplikationen verursachen.
Verwendungszweck der BEMER-Therapie Geräte ist die Steigerung der eingeschränkten Kontraktionsfrequenz kleinerer und sehr kleiner präkapillärer arterieller Blutgefässe (< 100 μm). Damit wird eine verbesserte Blutverteilung im kapillaren Netz der Mikrozirkulation erreicht.

  • Was versteht man unter Mikrozirkulation?

Antwort

Unter Mikrozirkulation versteht man den Anteil unseres Blutkreislaufs, welcher die Versorgung jeder einzelnen Körperzelle über einen geregelten Blutfluss mit dem notwendigen Sauerstoff, aber auch mit Nährstoffen gewährleistet.

Gleichzeitig hat die Mikrozirkulation die Aufgabe, die Stoffwechselendprodukte wie Kohlendioxid, die durch die Zellarbeit anfallen, abzutransportieren.

Wie das Wort „Mikro“ bereits ausdrückt, handelt es sich hier um äusserst kleine Gefässe, da ja auch die Zellen sehr klein sind (Körperzellen sind nicht mit dem blossen Auge sichtbar). Somit haben wir in unserem Körper ein riesiges Netzwerk an kleinsten Blutgefässen, die teilweise 4x dünner als ein Haar sind.

Mikrozirkulation besteht aus verschiedenen Strukturen: aus kleinsten Blutgefässen (Arteriolen, Kapi­llaren, Venolen), initialen (am Anfang stehenden) Lymphgefässen und dem interstitiellen Raum (Raum zwischen Blutgefässen, Zellen und Lymphgefässen).

  • Warum ist die Mikrozirkulation für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines Menschen so wichtig?

Antwort

Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Gesundheit und Leistungsfähigkeit eines Menschen entscheidend von einer funktionierenden Mikrozirkulation abhängen.
Bei allen höheren Lebensformen werden die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, die Entsorgung von „Abfallprodukten“, lebenswichtige Informationen über Hormone und Botenstoffe, die Immunabwehr und vieles mehr über die Durch­blutung reguliert.

Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit jeder einzelnen Körperzelle, der Muskeln, Gelenke, Organe, Drüsen, des Immunsystems usw., alles hängt von einer optimalen Ver- und Entsorgung über die Mikrozirkulation ab.

  • Warum führt eine beeinträchtigte Mikrozirkulation zu einer Abnahme der Leistungsfähigkeit und kann zu vorzeitigem Altern und Krankheit führen?

Antwort

Eine beeinträchtigte Mikrozirkulation kann zu Energiemangel in den Zellen führen, weil diese nicht ausreichend ver- und entsorgt werden. Daraus ergibt sich zunächst eine verringerte Leistungsfähigkeit und später eine Funktionsstörung eben dieser betroffenen Zellen. Sind viele Zellen eines Organs oder Gewebes davon betroffen, kommt es zu entsprechenden Symptomen, die dann als Krankheit definiert werden können.

Zellen, die Energiemangel haben, können nicht ihre volle Leistungsfähigkeit bringen. Die meisten Zellen haben eine bestimmte Lebensdauer, dann werden sie erneuert. Zellen, die Energiemangel haben, sterben vorzeitig.

Selbst unsere weissen Blutzellen, und damit die Wirksamkeit unserer Immunabwehr, hängen unmittelbar von der Mikrozirkulation und dem energetischen Zustand dieser Zellen ab.

  • Was sind die wesentlichen Ursachen für Durchblutungsstörungen in der Mikrozirkulation?

Antwort

Die Ursachen für Durchblutungsstörungen, Leistungsschwäche, vorzeitiges Altern und Krankheit der Menschen in den Industriestaaten liegen vor allem in ihrer Lebensweise begründet.
Die Lebensbedingungen des zivilisierten Menschen, die in der Medizin oft als Risikofaktoren dargestellt werden, wie Bewegungsmangel, Übergewicht (Fehlernährung) psychischer Stress und zunehmende Umweltbelastungen, führen zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung und sind damit Hauptursache für vorzeitiges Altern und für das Entstehen von Krankheit.

  • Warum kann die Physikalische Gefässtherapie bei Krankheiten eingesetzt werden?

Antwort

Die BEMER-Therapie verbessert den Blutfluss, also die Durchblutung, über eine gestärkte Mikrozirkulation, sodass Auswirkungen spürbar sind. Sie wirkt sich grundsätzlich positiv bei der Behandlung von Krankheiten aus. Ohne eine funktionierende Mikrozirkulation kann keine oder nur schwer Heilung stattfinden.
Die BEMER-Therapie ist eine lindernde Maßnahme, welche die Leistungsfähigkeit und die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützt. Gleichzeitig bildet sie die Grundlage dafür, dass sowohl schulmedizinische Therapien als auch Naturheilverfahren besser wirken können. Sie stellt den idealen Teamplayer zu allen bekannten Therapieverfahren dar.

  • Kann die BEMER-Therapie Krankheiten heilen?

Antwort

Die Physikalische Gefässtherapie ist keine krankheitsspezifische Therapie. Durch ihre Wirkungsweise auf die Mikrozirkulation und die dadurch verbesserte Ver- und Entsorgung der Körperzellen können diese wieder vermehrt Energie produzieren und bereitstellen und somit ihre Aufgaben (Produktion) wieder verbessert aufnehmen. Durch diesen „Produktionsanstieg“ und das daraus folgende vermehrte Angebot an Zellprodukten kann der Körper wieder seine Regelkreisläufe aktivieren. Somit hilft der Körper sich selbst und kann die Heilung vorantreiben.

 
  • Warum empfehlen wir die Physikalische Gefässtherapie?

Antwort

Die BEMER-Therapie ist angezeigt bei einer gestörten Mikrozirkulation, die infolge einer schwachen Vasomotorik hervorgerufen wurden.

 
  • Gibt es wissenschaftliche Studien über die Physikalische Gefässtherapie?

Antwort

Ja. Über die Jahre wurde die Physikalische Gefässtherapie in einer Vielzahl von Fragestellungen wissenschaftlich untersucht, und diese Ergebnisse wurden publiziert.
Durch diese wissenschaftlichen Arbeiten ist es erst ermöglicht worden, auf Grund der Ergebnisse die Zertifizierung als „Physikalische Gefässtherapie“ zu erlangen und eine neue Form der Gefässtherapie zu kreieren und zu etablieren.
Dadurch setzt die „Physikalische Gefässtherapie“ einen neuen Standard, was durch die Zertifizierung anerkannt wurde und in den unter dem Punkt “Warum empfehlen wir die Physikalische Gefässtherapie BEMER?” aufgelisteten Indikationsfeldern bewiesen wurde.
Derzeit umfasst die wissenschaftliche Datenbank mehr als 500 Seiten mit wissenschaftlichen Studien zu einer Vielzahl von Anwendungsgebieten, in der die „Physikalische Gefässtherapie“ ihren adjuvanten Einsatz und Ihre Wirkung bewiesen hat. Es gibt zahlreiche, wissenschaftliche Publikationen und Veröffentlichungen. 

 
  • Warum wird die Physikalische Gefässtherapie zunehmend von Medizinern empfohlen?

Antwort

  • Weil sie an einer der wichtigsten Ursachen von Krankheit (Mangeldurchblutung und Energiemangel) ansetzt und behandlungsrelevante Wirkungen zeigt (gesteigerte Lebensqualität, Leistungsfähigkeit).
  • Weil sie vielfältige, naturgegebene Selbstregulationsmechanismen unterstützt (daher breites Wirkspektrum).
  • Weil in langjähriger Anwendung keine gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen bekannt geworden sind.
  • Weil sie zur Leistungssteigerung, zur schnelleren Regeneration nach körperlicher und/oder geistiger Belastung, zur Gesundheitsvorsorge und zur Behandlung von Krankheiten bzw. zur schnelleren Wund- und Knochenheilung eingesetzt werden kann.
  • Weil sie mit jeder anderen Behandlungsmethode einfach kombiniert werden kann. Sie eignet sich auch besonders zur Unterstützung schulmedizinischer Therapieverfahren. Sie kann die Wirkung von Medikamenten unterstützen und unter Umständen zu einer Reduktion der Medikamentendosis führen.
  • Weil sie oft noch Wirkungen zeigen kann, wo herkömmliche Behandlungen keine Resultate mehr bringen (bei sogenannten austherapierten Fällen).
  • Weil ihre Wirkung wissenschaftlich belegt ist.
  • Weil ihre Wirkmechanismen praktisch und theoretisch begründet sind und sich in langjähriger praktischer Anwendung bewährt haben.
  • Die BEMER-Technologie und die BEMER-PRO/CLASSIC-Systeme sind als medizintechnische Geräte geprüft und zugelassen. Durch die mehr als 15-jährige konstante Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde die Physikalische Gefässtherapie als weltweit erste Physikalische Gefässtherapie zertifiziert, da sie eindeutig ihre positive Wirkung auf eine eingeschränkte Mikrozirkulation wissenschaftlich belegen konnte.
  • Sie ist für medizinische Fachkreise und für den Endverbraucher gleichermassen geeignet.
  • Die Physikalische Gefässtherapie ist eine Therapieform, die eine direkte Wirkung auf eine gestörte Mikrozirkulation hat, ohne von dieser Störung eingeschränkt zu sein.
 
  • Welche Gegenanzeigen gibt es?

Antwort

Die folgenden absoluten Kontraindikationen sind zu beachten:

  • Immunsuppressive Therapie nach einer Transplantation
  • Immunsuppressive Therapie nach Allogen-Zelltransplantation oder Knochenmark- oder Stammzellentransplantation Bei anderen Erkrankungen, die häufig eine Immunsuppression erfordern, z. B. Autoimmunerkrankungen oder dermatologische Erkrankungen, besteht keine Kontraindikation gegen die BEMER Therapie.
  • Aktive medizinischen Implantate die zu einer Stimulation führen (z.B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Gehirnstimulatoren, Muskelstimulatoren) stellen eine relative Kontraindikation dar. Die adjuvante Anwendung der BEMER Therapie ist mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.
  • Bei der Risikobeurteilung muss Ihr Facharzt anhand der individuell eingestellten Grenzwerte des Implantats und unter Berücksichtigung des Abstands zwischen der Spule des Applikators und den Elektroden des Implantates abschätzen, ob die BEMER-Therapie bei einer maximalen Flussdichte von 150 μT (mittlere Flussdichte bei Ganzkörperbehandlung 21 μT) mögliche Störungen verursachen kann oder nicht. Wenn nach Einschätzung des Facharztes eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann und somit die Betriebssicherheit nicht mit Sicherheit gewährleistet ist, darf keine Behandlung mit dem BEMER-Therapiesystem erfolgen.

Alle aktiven medizinischen Implantate die zur Abgabe von Medikamenten gedacht sind (Medikamentenpumpen) stellen eine absolute Kontraindikation dar und schliessen eine Anwendung der BEMER Therapie aus.

  • Kann es mit der physikalischen Gefässtherapie zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Therapien kommen?

Antwort

Wie bei jeder hochwirksamen Therapie kann es unter bestimmten Umständen zu Wechselwirkungen kommen. Daher empfehlen wir, Beschwerden, Symptome oder Erkrankungen vor der Anwendung der BEMER-Therapie mit einem Arzt/Therapeuten abzuklären.

Bei Vorliegen der folgenden Beschwerden ist vor der Anwendung der BEMER-Therapie ein Arzt zu konsultieren:

  • Unklares Fieber
  • Infektionskrankheiten
  • Schwere Herzrhythmusstörungen
  • Schwere Psychosen
  • Unkontrollierte Anfallsleiden (z. B. Epilepsie)
  • Langzeiteinnahme von β-Rezeptorantagonisten
  • Langzeiteinnahme von Corticoiden
  • Langzeiteinnahme von Cumarinderivaten

Von sonstigen Gerinnungshemmern wie ASS oder nichtsteroiden Arzneimitteln wie Diclofenac oder sonstigen Blutdrucksenkern wie Kalziumantagonisten und Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten ist keine Wechselwirkung mit BEMER-Therapie bekannt.

 
  • Kann ich die BEMER-Therapie auch mit Metallimplantaten verwenden, oder muss ich erst meinen Arzt fragen?

Antwort

Aufgrund der niedrigen Intensität des Magnetfeldes, welches zur Übertragung des BEMER-typischen Signals verwendet wird, kann die BEMER-Therapie bei allen metallischen Implantaten (OP-Schrauben, Platten, Nahtclips…) verwendet werden.

 
  • Kann ich die Physikalische Gefässtherapie in der Schwanger­schaft, bei Tumor oder schweren Erkrankungen uneingeschränkt anwenden?

Antwort

Bei Schwangerschaft, Tumorerkrankung und allen schwerwiegenden Erkrankungen, die einer konti­nuier­lichen, also fortlaufenden ärztlichen Behandlung und Medikation bedürfen, ist die zusätzliche Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie mit dem behandelnden Mediziner abzusprechen.

Antwort 2

Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir mehr Information vom Fragesteller. Bitte kontaktieren Sie die Naturheilpraxis Brigitte Dönges.

 
  • Darf die Physikalische Gefässtherapie bei oder nach einem frischen Schlaganfall angewendet werden?

Antwort

Die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie nach einem frischen Schlaganfall hängt von der Art des vorliegenden Schlaganfalls ab. Hier muss der behandelnde Arzt informiert und befragt werden.
Bei einem älteren Schlaganfallsgeschehen hängt die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie hauptsächlich von den verschriebenen Medikamenten ab. Nach aktuellem Stand des Wissens kann die Physikalischen Gefässtherapie in den meisten Fällen problemlos angewendet werden. Wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

 
  • Darf die Physikalische Gefässtherapie bei Gefässverschlüssen durch Blutgerinnsel oder Thrombosen angewendet werden ?

Antwort

Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir mehr Information vom Fragesteller. Bitte kontaktieren Sie die Naturheilpraxis Brigitte Dönges.

  • Kann die Physikalische Gefässtherapie Gefässverkalkungen lösen?

Antwort

Gefässverkalkungen sind hauptsächlich fest mit der Gefässwand verbunden und sehr hart. Diese können nach aktuellem Wissenstand nicht durch die Physikalischen Gefässtherapie gelöst werden.
Allerdings können sich durch einen gestörten Blutfluss durch grössere Verkalkungen (Halsschlagader, Hauptschlagader…) an den Rändern der Engstellen kleine Blutgerinnsel bilden. Diese werden in den meisten Fällen durch eine blutverdünnende, medikamentöse Therapie behandelt. In diesem Fall wenden Sie sich bitte vor der Anwendung an Ihren behandelnden Arzt.

Antwort 2

Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir mehr Information vom Fragesteller. Bitte kontaktieren Sie die Naturheilpraxis Brigitte Dönges.

  • Darf oder kann die Physikalische Gefässtherapie bei Menschen mit elektronischen Implantaten angewendet werden?

Antwort

Aktive medizinischen Implantate die zu einer Stimulation führen (z.B. Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Gehirnstimulatoren, Muskelstimulatoren) stellen eine relative Kontraindikation dar. Die adjuvante Anwendung der BEMER Therapie ist mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. >> Bei der Risikobeurteilung muss Ihr Facharzt anhand der individuell eingestellten Grenzwerte des Implantats und unter Berücksichtigung des Abstands zwischen der Spule des Applikators und den Elektroden des Implantates abschätzen, ob die BEMER-Therapie bei einer maximalen Flussdichte von 150 μT (mittlere Flussdichte bei Ganzkörperbehandlung 21 μT) mögliche Störungen verursachen kann oder nicht. Wenn nach Einschätzung des Facharztes eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann und somit die Betriebssicherheit nicht mit Sicherheit gewährleistet ist, darf keine Behandlung mit dem BEMER-Therapiesystem erfolgen. >> Alle aktiven medizinischen Implantate die zur Abgabe von Medikamenten gedacht sind (Medikamentenpumpen) stellen eine absolute Kontraindikation dar und schliessen eine Anwendung der BEMER Therapie aus.

 
  • Kann es zu Nebenwirkungen beim Einsatz der Bemer-Therapie kommen?

Antwort

Unter Nebenwirkungen versteht man auftretende, unerwünschte Begleiterscheinungen, z. B. Allergien, Blutungen usw. Bei langjähriger Anwendung sind bisher keine gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen bekannt geworden.
Wie bei jeder hochwirksamen Therapie kann es unter bestimmten Umständen zu Wechselwirkungen kommen. Daher empfehlen wir, Beschwerden, Symptome oder Erkrankungen vor der Anwendung der BEMER-Therapie von einem Arzt/Therapeuten abklären zu lassen.

 
  • Fördert die Physikalische Gefässtherapie das Wachstum von Tumoren?

Antwort

Ein Tumor ist eine entartete Zelle, deren Stoffwechsel anders als bei gesunden Zellen abläuft. Im Tierversuch konnte nachgewiesen werden, dass die BEMER-Anwendung das Tumorwachstum nicht fördert. Es wurde bis heute, trotz millionenfacher Anwendung über Jahrzehnte hinweg, kein besonderes Vorkommnis bekannt.

  • Kann sich eine Krankheit trotz Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie verschlechtern?

Antwort

Durch die BEMER-Anwendung werden die Selbstregulation und die Selbstheilung des Organismus ­unterstützt. Dies ist aber nur möglich, wenn auch alle anderen Stoffe, die der Mensch benötigt, ausreichend vorhanden sind (Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw.).

Sind diese Stoffe nicht ausreichend vorhanden, kann es zu Mangelsymptomen kommen (Magnesiummangel kann zu Krämpfen in den Waden führen, Kalziummangel zu Krämpfen in den Armen oder zu Herzrhythmusstörungen usw.). Solche Mangelzustände können durch die Physikalische Gefässtherapie natürlich nicht beseitigt werden.
Ist der Organismus mit Giftstoffen (Schwermetallen, Säuren usw.) belastet, kann es zu Ausscheidungs­reaktionen kommen. Deshalb sollte die Ausleitung solcher Stoffe immer mit anderen Mitteln unterstützt werden, besonders sollte ausreichend kohlensäurefreies Wasser getrunken werden.
 

Durch eine Verbesserung der Reizleitung der Nerven ist es in manchen Fällen möglich, dass Schmerzen subjektiv stärker empfunden werden. Dies ist kein Grund, die Therapie abzubrechen, sondern ist Ausdruck einer positiven Wirkung.
 

Bei schweren Erkrankungen muss man vor dem Beginn der Anwendung, möglichst zusammen mit dem behandelnden Arzt, einen mit der Physikalischen Gefässtherapie vertrauten Mediziner oder die medizinische Anwenderberatung konsultieren.

 
  • Tritt bei der Benutzung des Schlafprogramms manchmal starkes Schwitzen auf?

Antwort

Jeder Anwender reagiert individuell auf die Wirkung der Physikalischen Gefässtherapie.
Das Schlafprogramm fördert eine vermehrte und verbesserte Durchblutung der für den Stoffwechsel wichtigen Organe in der Nacht. Da wir in der Nacht vermehrt Stoffwechsel- und Ausscheidungsprozesse durchlaufen, kann es zu einer vermehrten Schweissbildung kommen. Dies lässt sich durch die verstärkte Entgiftung des Körpers erklären.

 
  • Ist die BEMER-Therapie schulmedizinisch anerkannt?

Antwort

In der Schulmedizin dominiert nach wie vor ein mechanisch-chemisches Denken (Chirurgie und medi­kamentöse Behandlungen).

Die Physikalische Gefässtherapie ist jedoch bereits Bestandteil der Schulmedizin als lindernde Maßnahme.

Sie erfreut sich der Akzeptanz in medizinischen Fachgesellschaften, ist Hauptthema medizinischer Arbeitskreise und aktueller Forschungsgegenstand zahlreicher Universitäten. Derzeit wird in medizinisch-wissenschaftlichen Kreisen überlegt, ob die Physikalische Gefässtherapie nicht sogar in die schulmedizinischen Behandlungsrichtlinien aufgenommen werden soll.

Die behördliche Zertifizierung der Physikalischen Gefässtherapie wird eine noch weitere Basis der schulmedizinischen Akzeptanz bringen, da die Wirkweise und die wissenschaftliche Beweisführung behördlich anerkannt wurde.

 
  • Wird die Physikalische Gefässtherapie von den Krankenkassen bezahlt?

Antwort

Sie wird nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Viele Privatkrankenkassen haben eigene Tarife für zusätzliche lindernde Maßnahmen, daher ist die Kostenübernahme der Physikalischen Gefässtherapie durch Privatkrankenkassen unterschiedlich.

  • Wie stehen Ärzte zur Physikalischen Gefässtherapie?

Antwort

Immer mehr Ärzte wenden sich einer „integrativen Medizin“ zu. Dabei liegt die Physikalische Gefässtherapie in ihrer Akzeptanz ganz weit vorn. Die Ärzte bieten sie als sogenannte IGEL-Leistungen an (individuelle Gesundheitsleistungen), die vom Patienten selbst bezahlt werden müssen. Bei den IGEL-Geräteleistungen nimmt die Physikalische Gefässtherapie in Deutschland bereits einen der vorderen Plätze ein. Mit der neuen Zertifizierung setzt die Physikalische Gefässtherapie den Goldstandart in der physikalische Gefässtherapie und ist in ihrer Wirkweise einzigartig weltweit.

 
  • Wann sollte die Physikalische Gefässtherapie nicht eingesetzt werden?

Antwort

Bei Patienten, die regelmässig Blutverdünner oder Gerinnungshemmer einnehmen, werden dringend engmaschige Kontrollen der Gerinnungsfaktoren durch den behandelnden Arzt empfohlen, da die BEMER-Therapie die Wirkung dieser Medikamente intensivieren oder abschwächen kann.
Der behandelnden Arzt ist davon in Kenntnis zu setzen, damit eine eventuell notwendige Dosisanpassung vorgenommen werden kann.

 
  • Wie sende ich einen Bemer nach der Testphase zurück?

Antwort

Ja, Sie können den Bemer innerhalb der Testphase jederzeit zurücksenden.
Hierzu bitten wir Sie einfach Kontakt mit Ihrem Bemer-Partner aufzunehmen der Ihnen mit Informationen zur Versandadresse und zu Frachtkosten gerne zur Seite steht.

 

Anwendungsfragen

  • Brauche ich überhaupt noch die Schulmedizin?

Antwort

Die BEMER-Behandlung ist eine wichtige Unterstützung des Mediziners/Therapeuten und ersetzt diesen nicht.
Die Physikalische Gefässtherapie kann aber bei allen Krankheiten als unterstützende Therapieform und zur Rehabilitation genutzt werden. Sie dient zur Stärkung des Organismus und zur Verbesserung der Selbstregulation. Auch gesunde Menschen sollten die Physikalische Gefässtherapie vorbeugend und zur Leistungssteigerung nutzen.
Bitte immer beachten: Die Physikalische Gefässtherapie ersetzt niemals eine durch einen Arzt verordnete schulmedizinische Therapie, könnte aber, im optimalen Fall, zu einer Dosisreduktion führen.

 
  • Innerhalb welcher Zeit kann man Therapieerfolge erwarten?

Antwort

Die Therapiedauer hängt im starken Masse von der Schwere der Krankheit, vom Alter des Patienten, der Dauer der Krankheit und der gesamten Lebensweise des jeweiligen Menschen ab. Erste spürbare Therapieverbesserungen stellen sich bei den meisten Menschen innerhalb von vier bis sechs Wochen ein, wenn der Basisplan regelmässig und konsequent eingehalten wird.

 
  • Soll ich meinen Arzt von der Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie in Kenntnis setzen?

Antwort

Ja, man sollte den Arzt immer informieren. Ein Arzt, der sich mit der BEMER-Anwendung auskennt, wird eine Anwendung immer als therapiebegleitende oder vorsorgende Massnahme empfehlen.
Ärzte, die die Physikalische Gefässtherapie nicht kennen, können sich dazu auch nicht objektiv äussern. Bei Fragen können Sie sich an einen der BEMER-Referenzmediziner wenden. Bitte wenden sie sich an Ihren zuständigen BP damit er Ihnen einen nahegelegenen Referenzmediziner angibt.

  • Was ist der Basisplan?

Antwort

Bitte kontaktieren Sie die Naturheilpraxis Brigitte Dönges (Kontakt)

  • Was spürt man bei der Physikalischen Gefässtherapie BEMER-Anwendung?

Antwort

Das Empfinden der BEMER-Anwendung ist von Anwender zu Anwender unterschiedlich. Manche Anwender haben ein leichtes Wärmegefühl oder ein Kribbeln. Die meisten fühlen sich nach der Anwendung deutlich entspannt und gestärkt.
Im Zweifelsfall konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt, einen mit der Physikalischen Gefässtherapie vertrauten BEMER-Referenzmediziner oder die medizinische Anwenderberatung.

Bitte kontaktieren Sie die Bemer Referenzheilpraktikerin HP Brigitte Dönges (Kontakt) 

  • Wenn ein Sportler durch die Physikalische Gefässtherapie seinen Stoffwechsel beeinflusst, fällt das dann unter Doping?

Antwort

Nein, der Stoffwechsel wird lediglich im Rahmen der körperlichen Gegebenheiten optimiert. Eine durch Übersäuerung beeinträchtigte Durchblutung normalisiert sich schneller, und Stoffwechselendprodukte werden in kürzerer Zeit ausgeschieden, lädierte Muskelzellen können schneller repariert werden.

 
  • Wie kann man die BEMER-Anwendung sinnvoll unterstützen?

Antwort

Ausreichend kohlensäurefreies Wasser trinken, um einen optimalen Flüssigkeitshaushalt zu gewährleisten.
Ausgewogene, vollwertige Ernährung, abends kein rohes Obst oder Gemüse essen, Alkohol und Nikotin meiden bzw. auf ein Minimum reduzieren, um eine ernährungsbedingte Überlastung des Körpers zu vermeiden.
Möglichst viel Bewegung an frischer Luft, ohne den Organismus zu überfordern (altersgerechte Pulswerte beachten).
Bei Bedarf Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführen; Wadenkrämpfe sind oft ein Zeichen für Magnesiummangel, Krämpfe in den Armen oder auch Herzrhythmusstörungen ein Zeichen von Kalziummangel.
Vermeiden Sie Stress während der BEMER-Therapie (Handy, Telefon, Fernsehen…).

 
  • Wie lange hält der Therapieerfolg an?

Antwort

Die Physikalische Gefässtherapie wird als Daueranwendung empfohlen.
Die positiven Wirkungen der Physikalischen Gefässtherapie bleiben über einen längeren Zeitraum erhalten. Das hängt grundsätzlich von der individuellen Lebensweise des jeweiligen Anwenders ab.
Ziel ist die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit bis ins hohe Alter. Es ist weniger wichtig, wie alt man ist, sondern vielmehr, wie man alt wird (mit welcher Lebensqualität).

 
  • Wie wird die Physikalische Gefässtherapie durchgeführt?

Antwort

Die Anwendung erfolgt über das Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY nach einem vorgegebenen Therapieplan, dessen kontinuierliche und tägliche Anwendung allgemein die Durchblutung und die energetische Gesamtsituation verbessern kann (siehe vorn).
Die 2x tägliche Anwendung des Basisplans ist die Grundlage der BEMER-Therapie über eine Ganz­körperregulation. Für lokale Anwendungen gibt es zusätzlich spezielle Applikationsmodule (B.SPOT, B.PAD) und zur Behandlung der Haut ein „Licht-Applikationsmodul“, Bemer Beauty Pack EVO, die je nach Indikation ergänzend zum Applikationsmodul B.BODY angewendet werden können.
Die BEMER-Therapie kann sowohl in der ärztlichen, aber vor allem in der Heimanwendung 2x täg­lich durchgeführt werden.

 
  • Wird ein Sportler durch die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie leistungsfähiger?

Antwort

Ja, die BEMER-Anwendung kann eine Leistungssteigerung hervorrufen.
Die höhere Leistungsfähigkeit resultiert aus einer verkürzten Regenerationszeit, verringertem Verletz­ungsrisiko und einem kraftsparenden Aufwärmen.
Durch eine schnellere Regeneration kann das Training anders gestaltet werden, was zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führt. Es wurde beobachtet, dass während der Trainingsbelastung Infekte in geringerem Masse als gewohnt auftreten.

 

BEMER und Sport

  • An wen kann ich mich bei folgenden Fragen wenden?

Antwort

  1. Allgemeine Fragestellungen: BP und Bedienungsanleitung
  2. Anwendungsfragen: BP, MPB, Referenzmediziner
  3. Technische Fragen: BP, technische Service-Hotline BEMER Int. AG Triesen
  4. Wissenschaftliche Fragen: Medical Expert Center BEMER Int. AG Triesen
  5. Spezielle medizinische Fragen: Referenzmediziner, Anwenderberatung BEMER Int. AG Triesen. Begriffserklärungen:
    BP: Business Partner
    MPB: Medizinprodukteberater
    Referenzmediziner: Arzt mit BEMER-Therapie-Erfahrung
 
  • Ersetzt die Physikalische Gefässtherapie eine Sportmassage?

Antwort

Nein. Wer aber den BEMER regelmässig anwendet, muss weniger oft in die Massage gehen, da er mit dem Einsatz des BEMERs den Muskeltonus positiv beeinflussen kann und die Stoffwechsellage des Körpers optimiert.

 
  • Hat die Physikalische Gefässtherapie einen Einfluss auf meine koordinativen Fähigkeiten (Reaktion, Koordination, Antizipation, Gleichgewicht, Differenzierung)?

Antwort

Dadurch, dass die Stoffwechsellage des Körpers bei regelmässiger BEMER-Anwendung optimiert wird, kann sich dies positiv auf die koordinativen Fähigkeiten auswirken, weil der Körper weniger schnell ermüdet und die Konzentrationsfähigkeit länger anhält.

 
  • Ich habe Muskelverhärtungen. Kann ich die Physikalische Gefässtherapie dagegen anwenden?

Antwort

Ja, wenden Sie den Basisplan mit dem Ganzkörperapplikator B.BODY und den lokalen Applikator B.SPOT oder das B.PAD mit P3 direkt an den Muskelverhärtungen an.

 
  • Ist die Physikalische Gefässtherapie ein legales Mittel zur Leistungssteigerung, oder könnte man sagen, dass es eine Art Doping ist?

Antwort

Da die Physikalische Gefässtherapie nur die körpereigenen Vorgänge ohne Zugabe von irgendeinem Mittel unterstützt, zählt sie nicht als Doping. Es ist eine Leistungssteigerung möglich, aber nur bei qualitativ gutem Training.

 
  • Nach der Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie hatte ich anfänglich häufig Wadenkrämpfe. Gibt es eine Erklärung dafür?

Antwort

Aufgrund der Stoffwechselaktivierung können Muskelkrämpfe im Zusammenhang mit der Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie auf einen latenten Mineralstoffmangel (v. a. Magnesium und Kalzium) hinweisen. Mit der Zuführung entsprechender Mineralstoffe kann dieser Erscheinung effektiv und in kürzester Zeit entgegengewirkt werden. Wurde vorher ausreichend getrunken (Wasser, Tee)? Was wurde trainiert? Zu welcher Tageszeit trat das Problem auf?

 
  • Nach einer Sportverletzung versuche ich, die Schwellung so gering wie möglich zu halten. Die Physikalische Gefässtherapie verbessert die Durchblutung. Wird dadurch die Schwellung nicht noch grösser?

Antwort

Nein. Die Physikalische Gefässtherapie unterstützt die körpereigenen Vorgänge, d. h., eine Verbesserung der Durchblutung bzw. eine Verbesserung der bedarfsgerechten Blutverteilung darf nicht mit einer Verstärkung einer Blutung aus einer Wunde (Gefäss) verwechselt werden. Vielmehr sorgt die Physikalische Gefässtherapie für eine Optimierung der physiologischen Vorgänge, welche einen schnellen Wundverschluss (Blutgerinnung) und Einleitung der Heilungsphase (Aktivierung/Optimierung von Reparaturmechanismen) bedeuten. Weiterhin kann die Regulation der Ausschüttung von Synovialflüssigkeit bei Gelenkverletzungen positiv unterstützt und auch hierüber eine direkte antiödematöse Wirkung erzielt werden.
Bei Verletzungen ist es sinnvoll, so schnell wie möglich lokal den B.SPOT oder das B.PAD anzuwenden. In diesem Fall auch direkt mehrmals hintereinander, abhängig von der individuellen Verträglichkeit.
Davon unbenommen bleibt die 2x tägliche Anwendung der Ganzkörperapplikation als Grundtherapie.

 
  • Nützt die Physikalische Gefässtherapie etwas bei Muskelkater? Was bewirkt sie in diesem Fall?

Antwort

Muskelkater ist grundsätzlich zu vermeiden, da es sich um eine Verletzung von Muskelzellen oder eine Schwellung von Muskelzellen handelt (kleine Mikrofaserrisse). Hat man ihn dennoch, empfiehlt sich die Physikalische Gefässtherapie sehr, denn nachgewiesenermassen beschleunigt sie die Heilung von Verletzungen. Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass die Physikalische Gefässtherapie eine beschleunigte Wundheilung unterstützt. In diesem Fall wäre die Ganzkörperapplikation nach Basisplan plus zusätzlicher lokaler Applikationen mit P3 sinnvoll.

 
  • Vor dem Start bin ich immer sehr nervös. Kann auch hierbei die Physikalische Gefässtherapie helfen?

Antwort

Aufgrund der Verbesserung der Durchblutung und damit auch der Sauerstoff- und Nährstoffsituation ist bei einem gesunden Sportler eine höchstmögliche „Aktivierung“ sämtlicher Stoffwechselprozesse, sowohl das Nervensystem wie auch konkret die Muskulatur betreffend, möglich. Besonders positiv dabei ist, dass keine Puls- bzw. Blutdruckerhöhung stattfinden.

 
  • Welchen Einfluss hat die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie auf meine Ausdauerleistungsfähigkeit?

Antwort

Da bei regelmässiger Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie der Körper schneller regeneriert,
können die Trainigseinheiten durchaus vermehrt werden (Umfangssteigerung, ebenfalls werden intensive Einheiten besser verkraftet). Somit nimmt die Ausdauerleistung bei richtiger Trainingsintensität durch häufigere Trainingseinheiten zu.
Ein weiterer Vorteil ist die Verbesserung des Immunsystems (weniger Trainingsausfälle, bessere Trainingsqualität). Bessere Sauerstoffausschöpfung durch Optimierung des Stoffwechsels.

 
  • Welchen Einfluss hat die Physikalische Gefässtherapie auf meine Kraft?

Antwort

Zwar keinen direkten, aber einen indirekten Einfluss. Die Regeneration nach dem Krafttraining wird beschleunigt, dadurch kann schneller wieder Krafttraining gemacht werden. In diesem Sinne hat die Physikalische Gefässtherapie auch positive Wirkungen auf die Kraft. Zudem nimmt das Verletzungsrisiko ab, da durch den regelmässigen Einsatz der Physikalischen Gefässtherapie die Muskulatur und das Bindegewebe positiv beeinflusst werden. Vor dem Krafttraining kann die Physikalische Gefässtherapie als Aufwärmunterstützung benutzt werden (verbesserte Durchblutung).

 
  • Welche Stufe soll ich nach einem intensiven Ausdauertraining oder Wettkampf wählen? Gibt es einen Unterschied bei der Regeneration nach einem Krafttraining?

Antwort

Aus theoretischen Überlegungen scheint die Stufe 3 mit dem B.BODY nach allen intensiven Trainings (auch Krafttrainings) am sinnvollsten, da der Körper „sauer“ ist und das Laktat und die hohen CK-Werte möglichst schnell abgebaut werden sollen. Vor dem Training oder Wettkampf können hohe Intensitäten genutzt werden.

 

Physikalische Gefässtherapie

  • Kann ich das Plus-Signal ausschalten?

Antwort

Ja, einfach per Knopfdruck.

  • Mein Steuergerät zeigt Fehlermeldungen an (mit und ohne erkenntliche Ursache), was soll ich tun?

Antwort

Unsere Geräte unterliegen einer strengen und ausführlichen Qualitätskontrolle vor Auslieferung. ­Sollte wider Erwarten einmal eine Fehlermeldung auftreten, ziehen Sie bitte die Gebrauchsanweisung heran.
Sollte die Fehlermeldung trotzdem weiterbestehen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren betreuenden BEMER-Geschäftspartner oder die technische Service-Hotline der BEMER Int. AG (siehe Gebrauchsanweisung) und unterlassen Sie jegliche weitere Behandlung bis zur Behebung des Fehlers.
Sollte ein Applikationsmodul (B.BODY, B.PAD, B.SPOT oder B.LIGHT) einen erkennbaren Schaden (Lockerung des Adapters, Ausfall einer LED…), das Steuergerät oder ein Kabel erkennbare Schäden zeigen, unterlassen Sie bitte jegliche weitere Anwendung mit diesem Applikationsmodul und wenden Sie sich umgehend an Ihren betreuenden BEMER-Geschäftspartner oder die technische Service-Hotline der BEMER Int. AG (siehe Gebrauchsanweisung).

 
  • Mit welchen Flussdichten (Intensitäten) arbeitet die Physikalische Gefässtherapie?

Antwort

Das Ganzkörperapplikationsmodul B.BODY erreicht eine maximale durchschnittliche Flussdichte von 35 bis 50 µT (Mikrotesla), alle anderen Applikationsmodule (B.PAD, B.SPOT) von 100 bis 150 µT (Mikrotesla) (Die Werte beziehen sich jeweils auf mit und ohne Plus-Signal).

 
  • Mit welcher Spannung arbeitet die Physikalische Gefässtherapie?

Antwort

Das Gerät arbeitet mit 12-15 Volt Gleichstrom. Dieser wird über ein externes Netzteil aus dem Netzanschluss (100-240 Volt, Wechselstrom) oder über den mitgelieferten Akku erzeugt. Das Gerät ist galvanisch vom Stromkreis getrennt.

 
  • Schadet es den Augen, wenn man direkt in das rote Licht sieht?

Antwort

Es kann zu Irritationen der Lichtrezeptoren kommen, die dann über einen längeren Zeitraum zu einem beeinträchtigten Farbsehen führen können (besonders problematisch im Strassenverkehr).
Deshalb bitte nie in das Licht sehen.
WICHTIG: Direkte Lichteinstrahlung vermeiden, immer bei der Anwendung des B.LIGHT die mitgelieferte Schutzbrille tragen.

 
  • Warum sollen bestimmte Erkrankungen entsprechend den Anwenderhinweisen nur durch einen mit der Physikalischen Gefässtherapie vertrauten Arzt behandelt werden?

Antwort

Dieser Hinweis dient insbesondere dem Schutz der Anwender und steht mit den Wirkungen der Phy­sikalischen Gefässtherapie in keiner direkten Verbindung.Zu diesen Erkrankungen gehören:

Unklares Fieber: Fieber ist eigentlich keine Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion. Die Ursache von Fieber ist grundsätzlich durch einen Arzt abzuklären, da der Organismus meist auf Infektionen mit Fieber reagiert. Anschliessend entscheidet der Arzt, ob und wie die Physikalische Gefässtherapie angewendet wird.

Schwere Herzrhythmusstörungen: Schwere Herzrhythmusstörungen können lebensgefährlich sein. Als Erstes sollte die Ursache für die Herzrhythmusstörungen durch einen Arzt abgeklärt werden. Sollte die Ursache in einem Mangel an bestimmten Mineralstoffen bestehen, sind diese vor der Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie entsprechend zuzuführen, da sich sonst die Symptome bei Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie verstärken könnten. Grundsätzlich wirkt die Physikalische Gefässtherapie auf den Herzrhythmus stabilisierend. Aber auch Angst vor dem Elektromagnetfeld kann ein Therapiehindernis darstellen und somit zu Komplikationen führen. Deshalb empfehlen wir die Anwendung der Physikalischen Gefässtherapie anfänglich unter ärztlicher Aufsicht.

Grosse Aneurysmen: Als Aneurysma bezeichnet man die Aussackung eines Blutgefässes im Gefolge einer Gefässwandschädigung oder -erkrankung.
Stark geschädigte Blutgefässe können jederzeit platzen und lebensgefährliche innere Blutungen auslösen. Da sich der Blutdruck unter dem Einfluss der Physikalischen Gefässtherapie – bei richtiger Anwendung – verringern kann, kann es hier zu einer Entlastung der Gefässwand führen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blutgefäss platzt, kann also im besten Falle minimiert werden. Langfristig wirkt die Physikalische Gefässtherapie stabilisierend auf die Gefässwand. Besonders Angst vor dem Elektromagnetfeld kann aber ein Therapiehindernis sein und den Blutdruck sogar kurzzeitig ansteigen lassen. Deshalb empfehlen wir zur Sicherheit des Patienten, die ersten Anwendungen unter Aufsicht eines Arztes durchzuführen, der dem Patienten die Angst nimmt und beruhigend auf ihn einwirkt.

Nicht durch Medikamente kompensierte Anfallsleiden: Untersuchungen an neurologischen und psychiatrischen Einrichtungen haben gezeigt, dass unter der Physikalischen Gefässtherapie sich Anfallshäufigkeit und Anfallsschwere verringern können. Wenn diese Anfälle (besonders Epilepsie und Schizophrenie) nicht durch Medikamente kompensiert werden können, empfehlen wir ebenfalls zur Sicherheit des Patienten, die Anwendung unter Kontrolle eines Arztes durchzuführen.

 
  • Was bedeutet das Plus-Signal?

Antwort

Über dieses spezielle plus-Signal, welches in das normale Grundsignal integriert worden ist, erreicht der Anwender durch die BEMER-Anwendung eine zusätzliche Stimulation der Gefässbeweglichkeit (Vasomotion) in den kleinsten Gefässabschnitten.
Als Vasomotion bezeichnet man rhythmische Änderungen des Durchmessers von Arteriolen und kleinen Arterien, die die wichtigste Rolle bei der Verteilung des Blutes im Gewebe spielen. Über die Optimierung der Kapillardurchblutung wird eine deutlich verbesserte Anpassung der Mikrozirku­la­tion an sich ändernde Stoffwechselbedürfnisse des zu versorgenden Gewebes erzielt.
Durch die kontinuierliche Forschungsarbeit und Weiterentwicklung zum BEMER-PRO/CLASSIC-SET und schließlich zum EVO-Set ist es möglich geworden, das Plus-Signal auch kontinuierlich anzuwenden – auch bei allen Applikationsmodulen.

 
  • Was ist das B.PAD, und wie kann ich es anwenden?

Antwort

Das B.PAD ist ein flexibles langes und schmales Spulenelement mit drei integrierten Spulen.
Durch seine flexible Bauweise kann das B.PAD je nach Bedarf um ein Gelenk gewickelt werden, entlang der Wirbelsäule, eines Beines oder Arms angelegt werden. Durch seine Länge können grössere Abschnitte des Körpers gleichzeitig und zeitgleich zusätzlich stimuliert werden.
Es kann aber auch durch seine flexible und kompakte Bauweise leicht gemeinsam mit dem Steuergerät auf Reisen mitgenommen werden.

 
  • Was ist das Besondere an der Physikalischen Gefässtherapie?

Antwort

Die Besonderheit und Einmaligkeit der Physikalischen Gefässtherapie liegt in ihrem Signal und dessen Konfiguration.
Das Signal führt zu einer, wissenschaftlich belegten, Anregung der kleinsten zu- und abführenden Gefässe. Zusätzlich ist es gelungen, die zentral angesteuerten etwas grösseren Gefässe ebenfalls zu stimulieren. Dieser synergistische Effekt auf beide Gefässbereiche hat gegenüber früher die Wirkung verstärkt und vor allem die Wirkzeit wesentlich verlängert.

 
  • Was ist Physikalische Gefässtherapie?

Antwort

Von unspezifischen Elektromagnetfeldtherapie zur gezielten Physikalischen Gefässtherapie
Die Physikalische Gefässtherapie ist derzeit die am weitesten entwickelte Form der therapeu­tischen Anwendung elektromagnetischer Felder, deren Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen sind und die auf einer schulmedizinisch akzeptablen Theorie beruht. Der spezielle Impuls der Physikalischen Gefässtherapie ist patentrechtlich geschützt und zeichnet sich gegenüber allen anderen Arten therapeutisch genutzter Impulse durch sein breites Frequenzspektrum aus.
Das Elektromagnetfeld dient nur als Trägersubstanz und Übermittler für das spezielle BEMER-typische Signal, welches im Körper für die Wirkung verantwortlich ist.

 
  • Welche Aufgabe hat ein Applikationsmodul?

Antwort

Die Stärke eines Elektromagnetfeldes wird durch zwei Grössen bestimmt: durch die Stärke des fliessenden Stroms und durch die Anzahl der Wicklungen der Spule.
Das bedeutet: Bei gleicher Stromstärke hängt die Flussdichte des Elektromagnetfeldes von der Anzahl der Wicklungen der Spule ab. Bei der Physikalischen Gefässtherapie gibt es zwei unterschiedliche Spulenarten: das schwächere Ganz­körperapplikationsmodul B.BODY und die stärkeren Applikationsmodule B.PAD und B.SPOT. Die Stromstärke wird über die zehn Stufen bzw. mit drei Programmen gesteuert. Dadurch werden die oben angegebenen Flussdichten erreicht.

 
  • Welche Sicherheitsanforderungen gibt es für das Applikationsmodul Bemer Beauty Pack EVO?

Antwort

Die eingesetzten LEDs entsprechen den Anforderungen der DIN EN 62471. Die LEDs sind wartungsfrei.

 
  • Welche Unterschiede bestehen zu einem Rotlichtlaser?

Antwort

Ein Laser ist monochromatisch (reines Licht von nur einer Wellenlänge) und kohärent (phasengleich), eine LED (lichtemittierende Diode) ist nur monochromatisch.

oder
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