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Endothel Life - Kardio Vital Komplex

Als „Endothel” (lat. endothelium) bezeichnet man die innerste Wandschicht von Lymph- und Blut­gefäßen. Unabhängig der Aufgabe der Gefäße ist diese Zellschicht immer einlagig und umfasst circa 10 Billionen Zellen, mit einem Gesamtgewicht von circa einem Kilogramm. Das gesamte Endo­thel in unserem Körper kann als eigenes Organ betrachtet werden. Die Oberfläche des Endo­thels hat circa 7.000 bis 8.000 Quadratmeter.

Eine Besonderheit dieser inneren Zellschicht der Gefäße ist, dass sie durchlässig für Sauer­stoff und Nährstoffe ist, die in die Zelle ge­langen müssen, um diese zu ernähren und mit Energie zu versorgen. Es gibt verschiedene Arten von „lnnenauskleidungen” der Gefäße, manche sind durchlässiger, manche weniger.

Es ist aber nicht nur die Durchlässigkeit des Endothels, die es so besonders macht. Die ein­lagige Zellschicht nimmt auch aktiv an diversen physiologischen Prozessen im Körper teil.

So hilft ein gesundes Endothel den Blutdruck zu regulieren, hat aber auch eine Auswirkung auf die Fließeigenschaften des Blutes. Diese Funktio­nen meistert das Endothel dadurch, dass es ein flüchtiges Gas, Stickstoffmonoxid (NO), produziert.

Dieses Gas besteht aus nur zwei Atomen (Stickstoff und Sauerstoff) und wird nach wenigen Sekunden wieder abgebaut. In dieser Zeit jedoch bewirkt es einerseits eine Entspannung der glatten Gefäß­muskulatur (der Blutdruck sinkt), andererseits hat es eine positive Wirkung auf die Fließeigenschaf­ten des Blutes, es macht das Blut leichtflüssiger.

Für die Forschungen über den NO-Stoffwechsel wurde 1998 der Medizinnobelpreis verliehen.

Ein Blutdruck im Normbereich und ein leicht­ flüssiges Blut sind grundlegende Vorausset­zungen für eine anhaltende Gesundheit. Man schätzt, dass ein „gepflegtes” Endothel die Le­benserwartung deutlich erhöhen kann. Eine Schädigung des Endothels kann zu schwerwie­genden Folgen, z. B. Arteriosklerose führen.

Neben dem Endothel sind auch noch an­dere Zellen in der Lage, NO zu produzieren. Auch Nervenzellen gehören dazu, ebenso Immunzellen. Das Enzym, das die Zel­len dazu befähigt, nennt man NO-Synthase.

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